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Untersuchung des Pferdes (Foto: Schneidezähne zur Hälfte bearbeitet) Um das Pferd eingehend zu untersuchen werden folgende Sinne eingesetzt: sehen - hören - fühlen - riechen
Zuerst wird das Pferd auf Asymetrien im Kopfbereich untersucht. Dazu gehört die Begutachtung der Kaumuskulatur auf einseitige oder gleichmäßige Nutzung. Danach prüfe ich ob am Kiefergelenk ein schmerzhaftes Verhalten festgestellt werden kann. Ich schaue auf die Schneidezähne ob dort Schiefen oder Fehlstellungen vorhanden sind.
Mit den Fingern kann ich prüfen ob das Pferd am Oberkiefer an den vorderen Zähnen Schärfen, Haken oder Wolfszähne hat. Fasse ich seitlich in das Pferdemaul kann ich testen, wie scharf die Zähne des Unterkiefers an den Innenseiten, Zähne fehlen oder überlange Zähne (Meißelzähne) vorhanden sind. Während der Untersuchung kann man riechen (Speichel, Futterreste aus dem Maul) ob entzündliche Stellen in der Maulhöhle sind. Bei den meisten Pferden ist das abraspeln von Schärfen ohne Sedierung möglich. Für das Kürzen der Schneidezähne benutze ich eine Handschleifmaschine, deren Einsatz ich nicht ohne Sedierung vornehme, da die meisten Pferde an den Schneidezähnen sehr empflindlich sind. Die Sedierung wird so gering wie möglich gehalten. Die meisten Pferde sind zum Ende der Behandlung schon wieder "voll da". Eine Behandlung am sedierten Pferd ist meiner Meinung nach gründlicher als am unsedierten Patienten möglich und bietet den Vorteil das Sie als Besitzer auch selbst das "vorher" und das "nachher" gefahrfrei fühlen können. Ich biete Ihrem Pferd eine gründliche und umfassende Zahnpflege und scheue mich nicht davor, Sie bei problematischen Situationen, die meine Kompetenz als Dentalpraktiker übersteigen, an einen ärztl. Zahnspezialisten zu überweisen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Pferdes steht bei mir im Vordergrund.
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